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Friedensmarsch 2026

Schliesse dich den vielen Menschen an, die für den Frieden unterwegs sind.

Am 6. Juni 2026 bist du herzlich eingeladen, dich uns anzuschliessen 

– vor Ort ab 14:45 von Stans in den Ranft oder virtuell ab 15:00 – ,

wenn wir uns für den Frieden in unserer Welt einsetzen.

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Warum für den Frieden unterwegs sein?

Warum dich den vielen Menschen anschliessen, die für den Frieden zu Fuss unterwegs sind?

Schätzungsweise 90 bewaffnete Konflikte weltweit ( warwatch.ch ), wie etwa jene zwischen Israel und Palästina, im Kongo, in Somalia, im Sudan oder in Myanmar, verursachen seit Jahrzehnten unvorstellbares Leid. Was viele in Europa für unmöglich gehalten hatten, ist mit Russlands Angriff auf die Ukraine Realität geworden. Die USA und Israel führen einen Angriffskrieg gegen den Iran, der das Völkerrecht missachtet und mit Füssen tritt. Angesichts dieser beunruhigenden Realitäten fühlen sich viele Menschen hilflos, gelähmt oder schauen einfach weg.

 

In Zeiten wie diesen kann es helfen, gemeinsam unterwegs zu sein. In der Schweiz gibt es einen Friedensweg, den Bruder-Klausen-Weg , der 17 Kilometer von Stans in Nidwalden zum Flüeli Ranft in Obwalden führt. Am 6. Juni 2026 von 14.45 bis 22:00 Uhr bist du herzlich eingeladen, dich uns anzuschliessen – ob vor Ort oder virtuell –, um gemeinsam unserer Welt und dem Frieden, den wir fördern und schützen wollen, zu gedenken.

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Alles, was du wissen musst

Wann

6. Juni 2026

Von 14.45-22.00 Uhr MEZ

Wo

Persönlich, online, alleine

Der Rhythmus des Gehens umfasst drei Elemente:

  • Fünf kurze Lesungen zur vollen Stunde ab 15:00 Uhr MEZ

  • Einladung, allein unterwegs zu sein und nachzudenken

  • Einladung zur Teilnahme in einer kleinen Zuhörgruppe (Zuhören vs. Austauschen) jeweils zur halben Stunde ab 15:30 Uhr MEZ

Melde dich an, um Folgendes zu erhalten:

  • Pressemitteilungen vor und nach dem Marsch zur Verwendung in deinen lokalen Medien, um über diesen internationalen Marsch zu berichten und dafür zu werben.

  • Die Broschüre „Marsch für den Frieden“.

Du bist eingeladen, dich nach eigenem Ermessen zu beteiligen. Hier sind einige Möglichkeiten:

  1. Selber unterwegs: den Bruder Klausen-Weg vor Ort mit anderen erwandern;

  2. Online-Spaziergang : Gehe allein oder mit einer Gruppe in deiner Nähe und schalte dich zur vollen Stunde über dein Handy zur Zoom-Sitzung zu, um an der Lesung teilzunehmen;

  3. Online-Gruppe : Triff dich zur vollen Stunde mit uns auf Zoom zur Lesung und zur halben Stunde zur Hörgruppe, ohne dafür vor Ort unterwegs sein zu müssen;

  4. Offline-Gruppe: Nutze das Booklet «Marsch für den Frieden» offline zur gleichen oder einer anderen Zeit und nimm an einem besinnlichen Spaziergang allein oder mit deiner eigenen Gruppe teil.

  5. Zeichen der Solidarität : Egal, wie du teilnimmst, teile bitte ein Foto deiner Füsse auf deinem Friedensmarsch. So können wir gemeinsam gehen und der Welt zeigen, dass wir uns mit dem Friedensanliegen solidarisieren.

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Der Bruder-Klausen-Friedensweg

Die Ranfschlucht war die Heimat des Schweizer Einsiedlers und Nationalheiligen Bruder Klaus. Er lebte dort im 15. Jahrhundert, und war vorher Bauer, Soldat und Richter. Er rief die Menschen dazu auf, „immer auf den Frieden zu blicken“, und trug durch seine Vermittlertätigkeit zum Frieden in Europa bei.

 

Der Weg zwischen Stans und dem Ranft hat eine Geschichte. Als die Innerschweizer Kantone im 15. Jahrhundert erfolgreich Kriege führten und Ländereien eroberten, versammelten sie sich in Stans, um über deren Verteilung zu beraten. Monatelang konnten sie sich nicht einigen. Vor Weihnachten 1481 schienen die Verhandlungen zu scheitern und es drohte ein Bürgerkrieg unter den Kantonen. Da machte sich der Pfarrer von Stans auf den 17 Kilometer langen Weg in den Ranft zur Einsiedelei von Bruder Klaus, um ihn um Rat zu fragen. Klaus gab ihm für die Kantonsvertreter eine geheime Botschaft mit. Mit dieser eilte der Pfarrer zurück nach Stans. Gerade noch rechtzeitig erreichte er die Vertretungen. Sie hörten die Botschaft von Klaus und kurz drauf konnte eine Einigung erzielt und ein Konflikt vermieden werden. 

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